Bau- und Brandsanierung

1. Kontakt mit der Versicherung aufnehmen
Melden Sie den Brand- oder Wasserschaden unverzüglich Ihrer Versicherung. Die Versicherung wird Sie um ein paar Angaben bitten, die Sie bitte vorher notieren.

  • Eigentümer der Immobilie
  • Schadensort
  • Schadenszeit
  • Schadensursache
  • Aktenzeichen der Polizei

Lassen Sie sich die Schaden- sowie Telefonnummer für Rückfragen und weitere Anliegen geben. Die weiteren Maßnahmen stimmen Sie (oder z. B. wir) mit Ihrer Versicherung ab.

2. Sicherung der Brandstelle
Gegenstände, die aus der ungesicherten Brandstelle entwendet werden, sind nicht versichert!


Maßnahmen zur Sicherung jedoch schon. Achtung: Sie haben eine Schadenminderungspflicht!


Laut § 62 Versicherungsvertragsgesetz ist der Versicherungsnehmer verpflichtet, bei Eintritt des Versicherungsfalls für die Abwendung und Minderung des Schadens zu sorgen und dabei die Weisungen des Versicherers zu befolgen. Er hat, wenn die Umstände es gestatten, solche Weisungen einzuholen. Innerhalb der Wohngebäudeversicherung werden die Kosten für die Schadenminderung selbst dann ersetzt, wenn die Maßnahmen erfolglos geblieben sind.

    Erste Sicherungsmaßnahmen:
  • Aufgebrochene Türen sichern.
  • Zersprungene Fenster sichern.
  • Defektes Dach abplanen.
  • Ggf. baukonstruktive Abstützung herstellen.
    Erste Schadenminderungsmaßnahmen:
  • Löschwasser abpumpen sowie Trocknungsgeräte zur Luftentfeuchtung aufstellen.
  • Augenscheinlich intaktes Inventar vor weiteren Schäden schützen z. B. durch Abdecken oder Hochstellen.
  • Wertsachen und Wäsche umgehend bergen.

3. Herstellung einer Notversorgung mit Energie und Wasser
Häufig fällt aufgrund eines Brandes oder Wassereinbruches die Energie-Versorgung für das gesamte Haus aus, selbst wenn der Brand direkt nur eine Wohneinheit betrifft.

Koordination

Wir koordinieren in Zusammenarbeit mit allen Beteiligten (Versicherungen, Gutachter, Behörden, Bauamt) die Wiederherstellung Ihres Zuhauses vom Abbruch bis hin zum letzten Pinselstrich.

    Dazu gehören:
  • Erstellung eines kompletten Sanierungskonzeptes mit Angeboten aller Gewerke.
  • Ggf. stellen von Bauanträgen, einholen der Baugenehmigungen, Einholen der Freigaben von den Versicherungen.
  • Abstimmung der kompletten Maßnahmen mit allen Beteiligten.
  • Koordinierung und Bauüberwachung aller Gewerke bis hin zur Abnahme.
  • Abrechnung mit allen Beteiligten.

Sanierung/Wiederherstellung

Hier zählen vor allem zwei Aspekte: Tempo und Qualität. Sie sollen keinen Tag länger als notwendig unter dem Brand leiden müssen. Deshalb drücken wir aufs Tempo. Und natürlich zählt auch die Qualität – Ihr Zuhause soll nach dem Brand wieder genauso aussehen wie zuvor (oder besser)! Dank unser Kompetenz und Größe bedienen wir alle Gewerke aus einer Hand, selbst hoch spezialisierte Reinigungsarbeiten von Rußverschmutzungen bis zur Wiederherstellung von Grünflächen gehören dazu. Unsere Handwerksmeister, Ingenieure und Architekten beraten Sie – wenn Sie mit der Sanierung etwas zu tun haben wollen – und überwachen den Baufortschritt. Und dann steht die Übergabe an Sie an in Rekordzeit!

Sanierungskonzept, Abstimmung mit den Behörden, Abbrucharbeiten, Instandsetzung
Sanierungskonzept, Abstimmung mit den Behörden, Abbrucharbeiten, Instandsetzung
    Beispiele sinnvoller Sanierungsmaßnahmen:
  • 1. Dachgeschossdämmung
    Die Dämmung des Dachgeschosses setzt dem Gebäude sozusagen einen „Hut“ auf – und spart damit hohe Energiekosten ein. Die Isolierung des Daches kann beispielsweise durch die Anbringung einer Mineralfaserdämmung erfolgen, auch die Ausflockung mit z. B. Zellulosedämmstoff wäre ein geeignetes Verfahren. Dabei wird die Zellulose einfach in die Sparrenzwischenräume geblasen und dann verdichtet. Es ist übrigens in der EnEV (Energieeinsparverordnung) vorgeschrieben, welchen Dämmwert man mit der Sanierung erreichen muss. Die entsprechende Dämmstärke errechnen wir Ihnen gerne.
  • 2. Fenstererneuerung
    Ihre Gebäudehülle hat "Löcher" - damit Sie "Licht" ins Innere bekommen und "Ausschau" halten können - doch manchmal kommen durch diese "Löcher" Wind und Wasser und die Ausschau wird ungemütlich. Je nach Schädigung vergüten die Versicherungen teilweise nur die Aufarbeitung der Fenster und ggf. eine neue Verglasung. Doch die Rahmen und Flügel der Fenster bleiben alt und somit sind die "Löcher" nicht gestopft. Hier schlagen wir vor, das von der Versicherung für die Sanierung freigegebene Geld gleich in neue Fenster zu investieren. Wir prüfen für Sie die Wirtschaftlichkeit der Erneuerung und den von Ihnen zu zahlenden Mehrkostenfaktor, so dass eine Basis für eine ökonomisch sinnvolle Entscheidung vorhanden ist. Sie entscheiden dann über Ihre neue "Ausschau".